INTEGRAL Survey Extension

Mehr Erkenntnis aus jeder Befragung.

Synthetic Research grounded in real respondents.

Oft entstehen die spannendsten Fragen erst dann, wenn eine Studie bereits abgeschlossen ist: Neue Zusammenhänge werden sichtbar, zusätzliche Hypothesen entstehen – dann fehlt genau die Frage, die man noch gerne gestellt hätte.

Bisher bedeutete das häufig: Die Frage bleibt offen – oder eine neue Befragung wird notwendig.

INTEGRAL Survey Extension hat eine Lösung dafür.

Neue Fragen. Auf Basis Ihrer bestehenden Befragung.

Aus den Antwortmustern der realen Studienteilnehmer:innen erstellen wir ein synthetisches Abbild der ursprünglichen Stichprobe. Dabei fließen die in der Studie erhobenen Einstellungen, Verhaltensweisen, Präferenzen, Segmentzugehörigkeiten und soziodemografischen Merkmale ein. Je nach Projekt können diese Informationen durch vorhandene Meta-Daten aus dem Austrian Onlinepool und die Sinus-Milieus® ergänzt werden.

An dieses synthetische Sample können anschließend neue, im ursprünglichen Fragebogen nicht gestellte Fragen gerichtet werden.

So können bestehende Studien nachträglich vertieft, zusätzliche Hypothesen untersucht oder neue Szenarien exploriert werden – ohne unmittelbar eine vollständige neue Erhebung durchführen zu müssen.

Entscheidend ist die Validierung.

Nicht jeder Datensatz und nicht jede Fragestellung lässt sich gleich gut synthetisch erweitern. Deshalb beginnt Survey Extension mit einem Realitätscheck.

Wir prüfen zunächst die Synthetic Extendability des vorhandenen Datensatzes. In Blindtests werden real erhobene Antworten dem Modell vorenthalten und anschließend synthetisch vorhergesagt. Der Vergleich zeigt, wie gut das Modell bekannte Ergebnisse tatsächlich reproduzieren kann.

Erst danach wird beurteilt, für welche neuen Fragestellungen die vorhandene Informationsbasis ausreicht.

Wir unterscheiden transparent zwischen:

  • gut modellierbaren Fragestellungen,
  • explorativen Schätzungen, die vor allem der Hypothesenbildung dienen, und
  • Fragestellungen, für die weiterhin eine echte empirische Erhebung erforderlich ist.

Optional können einzelne neue Fragen zusätzlich in einer kleinen realen Stichprobe erhoben werden. Damit lässt sich das synthetische Modell kalibrieren und gleichzeitig weiter validieren.

Was bringt Survey Extension?

Bestehende Ergebnisse vertiefen

Neue Zusammenhänge untersuchen und vorhandene Analysen gezielt weiterführen.

Nachträglich neue Fragen stellen

Themen bearbeiten, die bei der ursprünglichen Konzeption noch nicht berücksichtigt wurden.

Hypothesen und Szenarien explorieren

Mögliche Reaktionen, Unterschiede zwischen Zielgruppen oder alternative Fragestellungen systematisch durchspielen.

Mehr aus bereits erhobenen Daten herausholen

Ein einmal erhobener Datensatz wird zu einem Research Asset, das auch nach Abschluss der Feldarbeit weiter genutzt werden kann.

Kein Ersatz für empirische Forschung – sondern ihre Erweiterung.

Synthetisch erzeugte Antworten sind keine tatsächlich beobachteten Meinungen oder Verhaltensweisen. Survey Extension ersetzt deshalb keine Befragung und wird nicht als solche behandelt.

Der Mehrwert liegt dort, wo die vorhandenen empirischen Daten eine ausreichend gute Modellierungsbasis bieten: für schnelle Vertiefungen, neue Perspektiven und fundierte Hypothesen.