Der digitale Wandel prägt alle Lebensbereiche – und eröffnet zugleich neue Chancen für die empirische Markt- und Sozialforschung. Digitale Technologien, insbesondere Künstliche Intelligenz, erweitern die Möglichkeiten der Datenerhebung, schaffen neue Analyseansätze und steigern die Effizienz in Forschungs- und Geschäftsprozessen.
INTEGRAL begleitet seit seiner Gründung die digitalen Transformationsprozesse in Österreich. Mit dem 1996 gestarteten AIM – Austrian Internet Monitor – verfügt das Institut über die führende Marktstudie zur Nutzung digitaler Angebote und den dahinterliegenden Verhaltensdynamiken. Wir analysieren nicht nur das „Alltagsinternet“, sondern identifizieren frühzeitig neue Trends, Technologien und digitale Nutzungsformen.
Als langjähriger Research-Partner aller großen Mobilfunkanbieter haben wir die Branche kontinuierlich durch technologische Umbrüche, neue Geschäftsmodelle und veränderte Nutzerbedürfnisse begleitet. Unser Digital-Know-how basiert damit sowohl auf fundierter Langzeitforschung als auch auf jahrzehntelanger projektbasierter Praxis.
Künstliche Intelligenz eröffnet vielfältige Potenziale – vorausgesetzt, sie wird verantwortungsbewusst und fachlich kontrolliert eingesetzt. INTEGRAL nutzt KI gezielt zur Automatisierung und Effizienzsteigerung, etwa in der Vercodung oder Datenaufbereitung. Für unsere Kund:innen entwickeln wir zudem innovative KI-gestützte Lösungen: von synthetischen Samples zur Hypothesentestung bis hin zu interaktiven Chatbots, die Ergebnisse intuitiv zugänglich machen. Entscheidend ist für uns dabei immer: KI liefert Vorschläge und erzeugt neue Perspektiven – die finale Bewertung, Interpretation und Freigabe erfolgt stets durch die humane Intelligenz und Expertise unseres Teams.
Im Rahmen unserer Lebensweltforschung analysieren wir über die reine Nutzung digitaler Anwendungen hinaus, was diese vielfältigen Möglichkeiten mit unserer Gesellschaft machen. Zwischen Euphorie und Skepsis verlaufen die Bruchlinien quer durch die österreichische Bevölkerung. Entscheidend sind dabei weniger Alter, Einkommen oder Bildung – sondern vor allem Werte und Lebensstile – wie wir sie mit den Sinus-Milieus beschreiben.